Die Grenzen von interaktiven Systeme sind heutzutage oft nicht durch technische Limitierungen wie beispielsweise zu geringe Prozessorleistung, zu wenig Speicher oder zu langsame Algorithmen gegeben, sondern meist durch schlecht gestaltete Benutzerschnittstellen. 

Im Rahmen der Vorlesung wird die Brücke zwischen den beiden ersten Generationen der Informatik, der Hard- und Software geschlagen, und die Studierenden werden lernen, wie sich interaktive Produkte gestalten lassen, die die Art und Weise unterstützen wie Menschen miteinander kommunizieren und interagieren.

Iterativer Interaktionsdesignprozess

Dabei werden unter anderem folgenden Aspekte integrativ betrachtet:

  1. Analyse: PACT, Fokusgruppen, Interviews, HTAs
  2. Design: Design-/Gestaltungsdisziplinen, Contextual-Design, Personas & Szenarien, Gestaltungskriterien und -theorien, Modelle & Konzepte 
  3. Entwicklung: Benutzerzentrierte Vorgehensmodelle, Entwurfsmuster für interaktive Systeme, Wizard-of-Oz-Setups, Prototypen 
  4. Evaluierung: Befragung, Interviews & Fokusgruppen, Richtlinien/Regelwerke, Inspektion & Heuristiken, Usability-Tests & Benutzerstudien, Analytische Verfahren